Die Fehlteileliste ermöglicht die Beschaffung von fehlenden Artikeln alternativ zur Materialplanung (Dispoassistent). Der Unterschied besteht darin, dass Bedarfsdecker (Bestellungen, Produktionsaufträge) verursacherbezogen bestellt werden.
Sie müssen keinen Dispositionslauf mit dem Dispositionsassistenten starten.
Wählen Sie im Hauptmenü von SAP Business One → Materialbedarfsplanung → Fehlteileübersicht-Dispoliste, um das Fenster zu öffnen.
Beschaffungsvorgang
Beschaffung ohne Verursacherbezug
Sie können einen Artikel beschaffen ohne im Beschaffungsbeleg den Verursacher mitzuführen:
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Wählen Sie in der Artikelmatrix eine oder mehrere Zeilen aus, um in der unteren Verursacher-Matrix die Bedarfsverursacher anzuzeigen.
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Wählen Sie im Aktions-Button (rechts unten) Artikel beschaffen aus. Drücken Sie den Aktions-Button. Je nach Beschaffungsart der Spalte Beschaffung wird entweder eine Bestellung oder ein Produktionsauftrag hinzugefügt.
Beschaffung mit Verursacherbezug
Sie können einen Artikel beschaffen wobei im Beschaffungsbeleg der Verursacher mitgeführt wird:
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Wählen Sie in der Artikelmatrix eine oder mehrere Zeilen aus, um in der unteren Verursacher-Matrix die Bedarfsverursacher anzuzeigen.
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Wählen Sie in der Verursacher-Matrix einen oder mehrere Bedarfsverursacher aus, um für diese Zeilen einen Beschaffungsbeleg hinzuzufügen.
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Wählen Sie im Aktions-Button (rechts unten) Für Verursacher beschaffen aus. Drücken Sie den Aktions-Button. Je nach Beschaffungsart der Spalte Beschaffung wird entweder eine Bestellung oder ein Produktionsauftrag hinzugefügt.
Wenn Sie eine Bestellung hinzufügen möchten, sucht das System, ob bereits eine noch nicht gedruckte Bestellung für den Lieferanten vorliegt. In diesem Fall wird eine weitere Bestellzeile an die Bestellung angehängt.
Bei Bestellungen wird pro ausgewähltem Lieferanten eine Bestellung hinzugefügt.
Beschaffung durch Umlagerung
Wenn in einem anderen Lager ausreichender Artikelbestand vorhanden ist, können Sie die erforderliche Menge umlagern.
Wählen Sie in der Artikelmatrix eine oder mehrere Zeilen aus, deren Menge Sie durch eine Umlagerung decken wollen.
Wählen Sie im Aktions-Button (rechts unten) Bestandsumlagerung aus. Drücken Sie den Aktions-Button.
Felder im Kopfteil des Fensters, die keinem Reiter zugeordnet sind
Mit dieser Kombination an Elementen können Sie getroffene Auswahloptionen und Filter unter einem Szenario-Namen abspeichern und wieder zurück holen. Die Speicherung erfolgt spezifisch für den User mit dem Sie in SAP Business One angemeldet sind.
Dies ermöglicht es Ihnen zwischen bestimmte Arbeitssituation (Szenarien) schnell hin und her zu wechseln.
Beispiel-Szenarien:
Ersatzteilbeschaffung
Wenn Sie z.B. Ersatzteilbestellungen vornehmen wollen können Sie den Bedarfsverursache Lagerbedarf und Prognose auswählen und ggf. das Lager Ersatzteile.
Kaufteile beschaffen
Wählen Sie alle Optionen für Bedarfsverursacher aus und im Reiter Disposition Meldebestand, Bedarfsgesteuert, Einkaufsartikel.
Produktionsteile beschaffen
Wählen Sie alle Optionen für Bedarfsverursacher aus und im Reiter Disposition Meldebestand, Bedarfsgesteuert, Fertigungsartikel sowie Eingeplant und / oder Freigegeben.
Speichern Sie jedes Szeario unter einem Kurznahmen im Feld Neu definieren und drücken Sie auf Speichern.
Sie können mit dem Auswahlfeld ein gespeichertes Szenario aktivieren. Mit der Drucktaste Löschen können Sie ein aktiviertes Szenario löschen.
Felder im Reiter Allgemein
Produktionsaufträge
Wenn Sie Produktionsaufträge auswählen, werden Unterdeckungen von Materialbedarfen der Produktionsaufträge berechnet und ausgewiesen.
Kundenaufträge
Wenn Sie Kundenaufträge auswählen, werden Unterdeckungen von Materialbedarfen der Kundenauftragszeilen berechnet und ausgewiesen.
Vorausrechnungen
Wenn Sie Vorausrechnungen auswählen, werden Unterdeckungen von Materialbedarfen der Vorausrechnungen berechnet und ausgewiesen.
Lagerbedarf
Wenn Sie Lagerbedarfe auswählen, werden Mindestbestandsunterschreitungen und verbrauchsgesteuerte Meldebestände berechnet und ausgewiesen.
Bestellungen
Normale Bestellungen decken typischerweise einen Bedarf. Bestellungen können auch mit Beistellartikeln definiert sein. In diesem Fall werden die Beistellartikel zum Bedarf sobald der übergeodnetew Artikel bestellt ist.
Wählen Sie die Option Bestellungen, werden Unterdeckungen von Materialbedarfen der Beistellartikel berechnet und ausgewiesen.
Prognosebedarf
Wenn Sie Prognosebedarfe auswählen, werden Prognosewerte als Bedarfe berücksichtigt. In diesem Fall wird die Lagerkonsolidierung inaktiviert (Vorhandene Bestände, Bedarfe und Zugänge im Standardlager konsolidieren).
Planungszeitraum bis
Mit dem Planungsdatum bis bis zu welchem Termin die Bedarfsverursacher berücksichtigt werden sollen. Der Termin eines Bedarfsverursachers ermittelt sich aus dem Bedarfsdatum abzüglich seiner Beschaffungszeit nach Arbeitstagen (gem. der aktuellen Einstellung des Firmenkalenders).
Projekt
Mit der Auswahl eines Projektes können Sie Bedarfsverursacher filtern, die zu diesem Projekt zugeordnet sind.
Aufteilungsregel
Mit der Auswahl einer Aufteilungsregel können Sie Bedarfsverursacher filtern, die zu dieser Aufteilungsregel zugeordnet sind.
Spalten in der Tabelle Lager
Ausw.
Wählen Sie die Lager aus, für die Sie Bedarfsverursacher berücksichtigen wollen.
Lager
Lager ID
Bezeichnung
Bezeichnung des Lagers
Disp
Kennzeichnet, ob das Lager in den Lagerstammdaten als dispositiv relevant defiiert ist.
Wenn Sie eine Bestandsführung mit negativen Beständen verwenden, können sie eine auftragsbezogene Disposition in diesem Fenster dadurch ermöglichen, in dem Sie das Kennzeichen Disp in der Lagerdefinition deaktivieren. Dadurch wird für alle Artikel der Bestand 0 angenommen.
SprL.
Kennzeichnet, ob es sich bei diesem Lager um ein Sperrlager handelt.
Felder im Reiter Disposition
Dispoverfahren
Meldebestand
Kennzeichnet, ob Artikel mit Meldebestandsverfahren berücksichtigt werden sollen.
Bedarfsgesteuert
Kennzeichnet, ob Bedarfsverursacher für einen Artikel generell berücksichtigt werden sollen.
Das Meldebestandsverfahren aktivieren Sie, indem sie in den Artikelstammdaten in der Tabelle der Lagercodes die Spalte Verbrauchgesteuert auf ja stellen und einen Meldebestand definieren.
Artikel
Einkaufsartikel
Kennzeichnet, ob Artikel vom Typ Einkaufsartikel berücksichtigt werden sollen.
Fertigungsartikel
Kennzeichnet, ob Artikel mit Produktionsstückliste berücksichtigt werden sollen.
Produktionsaufträge
Eingeplant
Berücksichtigt alle Produktionsaufträge die den Status Eingeplant besitzen.
Freigegeben
Berücksichtigt alle Produktionsaufträge die den Status Freigegeben besitzen.
Lagerkonsolidierung
Vorhandene Bestände, Bedarfe und Zugänge im Standardlager konsolidieren.
Alle Bedarfe der ausgewählten Lager werden im Standardlager des Artikels konsolidiert. Damit können Sie eine Dispositionssituation darstellen, welche die Sicht auf das Gesamtunternehmen darstellt.
Aktivieren Sie das Feld um vorhandene Bestände, Bedarfe und Zugänge im Standardlager zu konsolidieren.
Felder im Reiter Geschäftsobjekte
Mit diesen Feldern können Sie die Fehlteilsituation auf einzelne Geschäftsobjekte gezielt eingrenzen.
Kunde
Wenn Sie einen Kunden auswählen, werden nur Bedarfsverursacher dieses Kunden berücksichtigt.
Lieferant
Wenn Sie einen Lieferanten auswählen, werden nur die Artikel berücksichtigt, bei denen dieser Lieferant als bevorzugter Lieferant eingetragen ist.
Artikel
Wenn Sie einen Artikel auswählen, wird nur die Fehlteilesituation für diesen Artikel berechnet.
Kundenauftrag
Wenn Sie einen Kundenauftrag auswählen, werden nur die Bedarfsverursacher und Bedarfsdecker berücksichtigt, die diesen Kundenauftrag aufweisen.
Neben dem Kundenauftragsfeld können Sie mit einem Auswahlfeld Gesamt und Auftragsbezogen das Verhalten des Filters Kundenauftrag noch verfeinern kann.
Gesamt (Pessimistisch):
Bedarfsverursacher und Bedarfsdecker werden nicht gefiltert, allerdings werden im Ergebnis nur Teile angezeigt die mit dem Kundenauftrag in Bezug stehen.
Auftragsbezogen (Optimistisch):
Der Bedarfsverursacher ist nur der Kundenauftrag. Bedarfsdecker sind alle Belege, die einen Bezug zu diesem Kundenauftrag haben oder keinen.
Beispiel:
Bedarfsverursacher: Kundenauftrag 1 und 2 brauchen jeweils eine Schraube.
Bedarfsdecker: Eine Schraube auf Lager.
Gesamt: 1 Schraube muss bestellt werden, weil nicht beide Kundenaufträge versorgt werden können.
Auftragsbezogen: Keine Schraube muss bestellt werden, weil die Schraube vom Lager für den Auftrag ausreicht und der andere nicht beachtet wird.
Produktionsauftrag
Wenn Sie einen Produktionsauftrag auswählen, werden nur die Bedarfsverursacher und Bedarfsdecker berücksichtigt, die diesen Produktionsauftrag aufweisen (Produktionsauftragskopf, Kundenauftragszeile, Ausgangsvorausrechnung)
Artikelgruppe
Wenn Sie eine Artikelgruppe anzeigen, werden nur Artikel die dieser Artikelgruppe zugeordnet sind angezeigt.
Eigenschaften
Mit dem Button Eigenschaften können Sie wählen, ob und wie Artikeleigenschaften als Filter gesetzt werden.
Tabelle der Artikel mit einer Fehlteilesituation
Diese Tabelle listet alle Artikel auf, für die eine Bedarf besteht, welcher nicht gedeckt ist, siehe Bedarfsverursacher und Bedarfs Decker .
Beachten Sie, dass gesperrte Produktionsaufträge als Bedarfsveruracher ignoriert werden.
Artikel
Artikelnummer
Bezeichnung
Artikelbezeichnung
Fremdspr. Bezeichnung
Fremdsprachige Artikelbeschreibung
Beschaffung
Auswahlfeld das angibt, ob der Artikel über den Einkauf oder die Produktion beschafft werden soll. Die Voreinstellung erfolgt nach den Einstellungen im Artikelstamm, Reiter Planungsdaten, Feld Beschaffungsmethode
Lieferant
Wenn ein Artikel über den Einkauf beschafft werden soll, muss in dieser Spalte der Lieferant ausgewählt werden. Es wird der Lieferant vorgeschlagen, der im Artikelstamm als bevorzugter Lieferant angegeben wurde.
Liefertermin
Anzeige des letztmöglichen Wareneingangsdatums / letztmöglches Bedarfsdatums
Bestellmenge
Die Bestellmenge in Bestellmengeneinheit, die angibt wieviel von diesem Artikel beschafft werden soll.
Die Berechnung erfolgt nach der Formel:
bei plangesteuerten Artikeln:
Bestellmenge = Bestand - bestätigte Menge + bestellte Menge - Mindestbestand
bei verbrauchsgesteuerten Artikeln:
Netto Bedarf = Meldebestand - Bestand + bestätigte Menge - bestellte Menge + Mindestbestand
Bestellmenge = (Ganzzahlung aufgerundet(Netto Bedarf / Bestellmenge) * Bestellmenge
Sie können die Bestellmenge ändern, bevor sie eine Bestellung oder einen Produktionsauftrag erzeugen.
Die Bestellmenge wird gegen die Mindestauftragsmenge des Artikelstammes geprüft und ggf. an diese angepasst. Die Bestellmenge wird ausserdem an das Aufragsvielfache des Artikelstammes angepasst.
Wenn die Bestellmenge an die Mindestauftragsmenge angepasst wird, wird das Auftragsvielfache NICHT berücksichtigt. Passen Sie ggf. die Mindestauftragsmenge im Artikelstamm an das Auftragsvielfache an.
Farbgebung:
Grün: Auf anderen Lägern ist freier Bestand größer als benötigter Bestand verfügbar und kann umgelagert werden
Orange: Auf anderen Lägern ist freier Bestand kleiner als benötigter Bestand verfügbar und kann somit teilweise umgelagert werden
Bestell ME
Die Mengeneinheit in der die Menge bestellt wird.
Bestellmenge LME
Darstellung der Bestellmenge in der Lagermengeneinheit
Lager ME
Die Mengeneinheit in der gelagert wird.
Lager
Gibt die ID des Lagers an, in dem Bedarfsverursacher und Bedarfsdecker aufgetreten sind.
Bestand
Gibt den aktuellen Bestand im angegebenen Lager an.
Bestätigt
Die Menge eines Artikels im angegebenen Lager, der aus dem Bestand für die folgenden Belegarten reserviert ist:
-
Bestellungen
-
Produktionsaufträge (die aus der Fertigung stammende Menge)
-
Eingangsvorausrechnungen
Bestellt
Die Menge eines bereits für das angebegen Lager eingekauften oder produzierten, aber noch nicht vorliegenden Artikels. Die folgenden Belegarten beeinflussen die in diesem Feld angezeigte Menge:
-
Bestellungen
-
Produktionsaufträge (die aus der Fertigung stammende Menge)
-
Eingangsvorausrechnungen
Verfügbar
Gibt die verfügbare Menge an.
Ges. freier Bestand
Gibt den Bestand über alle dispositionsrelevanten Lager an (ausgenommen sind Beistellager und Sperrlager).
Die ausgewählten Lager im Fenster haben keinen Einfluss auf die Berechnung der geamten freien Bestandsmenge
Ges. Bestätigt
Die Menge eines Artikels über alle dispositionsrelevanten Lager, der aus dem Bestand für die folgenden Belegarten reserviert ist:
-
Kundenaufträge
-
Produktionsaufträge (die für die Produktion eines übergeordneten Artikels verwendete Menge)
-
Ausgangsvorausrechnungen
Ges. Bestellt
Die Menge über alle dispositionsrelevanten Lager eines bereits eingekauften oder produzierten, aber noch nicht vorliegenden Artikels. Die folgenden Belegarten beeinflussen die in diesem Feld angezeigte Menge:
-
Bestellungen
-
Produktionsaufträge (die aus der Fertigung stammende Menge)
-
Eingangsvorausrechnungen
Ges. frei Verfügbar
Gibt die verfügbare Menge über alle dispositionsrelevanten Lager an (ausgenommen sind Beistellager und Sperrlager).
Die ausgewählten Lager im Fenster haben keinen Einfluss auf die Berechnung der gesamten verfügbaren Menge
Meldebestand
Gibt den Meldebestand des Lagers an (relevant nur bei der Verbrauchssteuerung).
Mindestbestand
Gibt den Mindestbestand des Lagers an.
Zeichnungsnummer
Gibt die Zeichnungsnummer des Artikels an.
Projekt
Gibt das Projekt an, das im Produktdatenmanager des Artikel ausgewählt wurde (gilt nur für Produktionsartikel).
Dimension 1
Gibt die erste Aufteilregel an, die im Produktdatenmanager des Artikel ausgewählt wurde (gilt nur für Produktionsartikel).
Anzeigen der Verbrauchsreihe des ausgewählten Artikels
Durch drücken auf das Grafik-Symbol wird die Verbrauchsreihe des ausgewählten Artikels der Artikelmatrix angezeigt.
Die Anzeige stellt die letzten 365 Tage, beginnend von rechts absteigend dar. Auf der Zeitachse werden die Zugänge und die Abgänge als Balken dargestellt. Daraus ergibt sich eine Linie die den Bestandsverlaufes darstellt.
Bei verbrauchsgesteuerten Artikeln wird zusätzlich die Linie des Meldebestandes angezeigt.
Spalten der Tabelle der Verursacher einer Fehlteilesituation
Belegart
Lagerbedarf: Gibt den Bedarf an, der sich aus den Angaben im Artikelstamm ergibt.
PA Zeile: Gibt an, dass dieser Verursacher eine Materialzeile eines Produktionsauftrages ist.
KA Zeile: Gibt an, dass dieser Verursacher eine reguläre Zeile eines Kundenauftrages ist.
AVR Zeile: Gibt an, dass dieser Verursacher eine reguläre Zeile einer Ausgangsvorausrechnung ist.
Beistellung: Gibt an, dass dieser Verursacher der übergeordnete Artikel einer Bestellung ist, die Beistellartikel enthält.
Beleg
Nummer des verursachenden Beleges.
Artikel
Die Artikelnummer.
Bezeichnung
Die Bezeichnung des Artikels
Fremdspr. Bezeichnung
Die fremdsprachige Bezeichnung des Artikels.
Beschaffen als
Auswahlspalte, die angibt auf welchem Weg die Bedarfsdeckung für diesen Verursacher erfolgen soll. Mögliche Werte sind: Anfrage, Bestellanforderung, Bestellung, Produktionsauftrag.Die Voreinstellung erfolgt nach den Angaben in den Stammdaten.
Bedarfsmenge
Die Menge in Lagermengeneinheit, die der Bedarfsverursacher dieser Zeile benötigt. Beachten Sie, das die Lagermengeneinheit von der Einkaufsmengeneinheit abweichen kann.
Saldo
Das Saldo gibt die über alle Zeilen kumulierte Menge der Bedarfsmengen an.
Lager ME
Die Lagermengeneinheit des Artikels.
Bestelldatum
Datum an dem spätestens bestellt werden muss, damit der Bedarf rechtzeitig gedeckt ist. Das Bestelldatum berücksichtigt die Beschaffungszeit des Artikels.
Bedarfsdatum
Das Datum an dem der Bedarf es Verursachers gedeckt sein muss.
Lager
Gibt die ID des Lagers an, in dem Bedarfsverursacher und Bedarfsdecker aufgetreten sind.
PA
Die ID des Produktionsauftrages, wenn der Verursacher eine Produktionsauftragszeile ist.
Produkt Code
Die Artikelnummer des Produktionsauftrages, wenn der Verursacher eine Produktionsauftragszeile ist.
Produkt Name
Die Artikelbezeichnung des Produktionsauftrages, wenn der Verursacher eine Produktionsauftragszeile ist.
PA Zeile
Die Zeile des Produktionsauftrages, wenn der Verursacher eine Produktionsauftragszeile ist.
Überg. PA
Die ID des übergeordneten Produktionsauftrages, wenn der Verursacher eine Produktionsauftragszeile ist.
Endprodukt PA
Die ID des obersten Produktionsauftrages in der Auftragshierarchie, wenn der Verursacher eine Produktionsauftragszeile ist.
Kundenauftrag
Die ID des Kundenauftrags, wenn der Verursacher eine Kundenauftragszeile ist.
Kunde
Die ID des Kunden
Projekt
Das Projekt des Verursachers
Aufteilungsregel
Die Aufteilungsregel des Verursachers
Hinweise zu Terminermittlung im Beschaffungsbeleg Bestellung/Produktion
Berechnung der Datum Spalten
Berechnung der Spalte Bestelldatum: Bedarfsdatum - Wiederbeschaffungszeit (Wenn das Datum in der Vergangenheit liegt dann wird das heutige Datum genommen)
Berechnung der Spalte Lieferdatum: Bestelldatum + Wiederbeschaffungszeit
Berechnung des Lieferdatums im Beschaffungsbeleg mit Bezug auf die Option “Liefertermin optimistisch berechnen”
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Wenn die Option deaktiviert ist wird das Lieferdatum auf das Lieferdatum der Matrix Zeile gesetzt (Kann von Hand geändert werden)
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Wenn die Option aktiviert ist wird das Lieferdatum auf das Bedarfsdatum gesetzt
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Wenn die Option aktiviert ist und das Bedarfsdatum in der Vergangenheit liegt wird das Lieferdatum auf Morgen gesetzt
Hinweise zur Terminermittlung im Beschaffungsbeleg Produktion
Produktionsauftrag ohne Verursacherbezug
Bedarfsdatum <= heutiges Datum.
Fällt das Bedarfsdatum auf einen Nicht-Arbeitstag wird es entsprechend vorverlegt.
Bedarfsdatum + Durchlaufzeit in Arbeitstagen
Produktionsauftrag mit Verursacherbezug
Bedarfsdatum <= Bedarfsdatum des Verursachers.
Fällt das Bedarfsdatum auf einen Nicht-Arbeitstag wird es entsprechend vorverlegt.
(1) Bedarfsdatum reduziert um den Parameterwert „Terminverschiebung in Tagen“.
(2) Heutiges Datum + Durchlaufzeit in Arbeitstagen
größeres Datum aus (1) und (2).
Hinweise zum Genehmigungsverfahren in der Fehlteileliste
Wenn das Genehmigungsverfahren aktiviert ist, werden je nach Einstellung der Genehmigungsvorlagen ggf. geparkte Beschaffungsbelege statt Bestellungen erstellt.
Das Genehmigungsverfahren wird aktiviert unter: Administration → Systeminitialisierung → Allgemeine Einstellungen. Im Reiter GP zeigt das Kennzeichen Genehmigungsverfahren aktivieren an, ob das Genehmigungsverfahren generell aktiviert ist oder nicht.
Das Kennzeichen Genehmigungsverfahren in DI aktivieren gibt an, ob auch vom System automatisch erzeugte Bestellungen am Genehmigungsverfahren teilnehmen sollen.
Aktivieren Sie dieses Kennzeichen, wenn aus der Fehlteileliste generierte Bestellungen als geparkte (zu genehmigende) Bestellungen erzeugt werden sollen.
Beachten Sie in diesem Fall, dass geparkte Bestellungen in der Verfügbarkeitsprüfung nicht berücksichtigt werden! Sie erhalten vor dem Hinzufügen einer geparkten Bestellung einen Hinweis, falls sich bereits eine geparkte Bestellung im Genehmigungsverfahren befindet. Stellen Sie dabei manuell sicher, dass sich keine doppelten Bestellungen im Genehmigungsverfahren befinden.
Berechnung der Bedarfsverursacher und Bedarfs Decker
Bedarfsverursacher
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Produktionsauftragszeile
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Demontage Produktionsauftrag
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Prognose
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Kundenauftragszeile
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Kundenauftragszeile mit Montagestückliste
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Ausgangsvorausrechnung
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Einkaufsbestellung
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Lagerbedarf
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Anfrage zur Bestandsumlagerung (Ab SBO.PRD 10.0.12)
Bedarfs Decker
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Bestellzeile
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Eingangsvorausrechnung
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Produktionsauftrag
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Produktionsauftragszeile eines Demontage Produktionsauftrages
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Anfrage zur Bestandsumlagerung (Ab SBO.PRD 10.0.12)