Production Suite

Arbeiten mit dem CAD Interface

Installation und Administration des CIF Monitor

Nach der Installation wird auf einem Windows Server ein Dienst ausgeführt, der mit einer spezifischen SAP Business One Datenbank kommuiziert.

Falls der CIF Monitor für unterschiedliche Datenbanken (Mehrere Mandanten oder Testsysteme) eingerichtet werden soll, benötigen Sie pro Datanebankverbindng eine eigene Installation.

Mindestanforderungen an die Hardware und die Systemumgebung

  • CPU: Intel Core i3

  • 4GB of RAM

  • 8GB of free hard drive space

  • Windows 7 64bit (only when support by Microsoft is still provided)

  • LAN connection to either

    • a Microsoft SQL Server 2014, 2016, 2017 or 2019 instance

    • or SAP HANA Platform Edition 2.0 in at least version SPS05

  • Microsoft .NET Framework 4.6.2

  • SAP Business One 10.0 PL04 (FP2011)

Da es sich um eine Konsolenanwendungen handelt, die als einzelne Instanz auf einem Server ausgeführt wird, ist nur die DI-API erforderlich. Es wird empfohlen einen SAP Business One Client auf dem gleichen System zu installieren um das DI-API bei Client Updates aktuell zu halten und um das Systemverhalten des CIF Monitors prüfen zu können.

Lieferumfang

  • Geliefert wird eine Zip-Datei mit dem Produktnamen und Release-Informationen.
    Beispiel: SBO.CIF-10.0.9.4-75-g1260f.zip

  • Beachten Sie die in der Zip-Datei enthaltenen Lizenzbedingungen für die Nutzung der Software: LICENSE.html

Konfiguration des CAD Monitors

Passen Sie die Konfigurationsdatei SBO.CIF.exe.config wie folgt an:

Config Datei

XML
<SBO.CIF.Settings>
    <setting name="LogPath" serializeAs="String">
        <value>C:\Verzeichnis</value>
    </setting>
    <setting name="DatabaseHost" serializeAs="String">
        <value>ServerName</value>
    </setting>
    <setting name="DatabaseUser" serializeAs="String">
        <value>sa</value>
    </setting>
    <setting name="DatabasePassword" serializeAs="String">
        <value>1234</value>
    </setting>
    <setting name="SboLicenseServer" serializeAs="String">
        <value>ServerName</value>
    </setting>
    <setting name="SboUser" serializeAs="String">
        <value>SBO.CIF</value>
    </setting>
    <setting name="SboPassword" serializeAs="String">
        <value>Passwort</value>
    </setting>
    <setting name="SboLanguage" serializeAs="String">
        <value>DE</value>
    </setting>
    <setting name="DatabaseType" serializeAs="String">
        <value>MSSQL_2019</value>
    </setting>
    <setting name="CreateMissingHeaderItem" serializeAs="String">
        <value>True</value>
    </setting>
    <setting name="CreateMissingLineItem" serializeAs="String">
        <value>True</value>
    </setting>
    <setting name="ProcessingInterval" serializeAs="String">
        <value>4</value>
    </setting>
    <setting name="DatabaseName" serializeAs="String">
        <value>MyDatabase</value>
    </setting>
    <setting name="FileMappingType" serializeAs="String">
        <value>4</value>
    </setting>
</SBO.CIF.Settings>
LogPath

Legt den Pfad fest in dem der CIF Monitor das Log-Protokoll erstellt.

DatabaseHost

Servername der Datenbankinstallation.

DatabaseUser

Name des Datenbanbenutzers mit dem der CIF Monitor sich am Datenbanksystem anmeldet.

DatabasePassword

Geben Sie das Passwort an, mit dem der CIF Monitor sich am Datenbanksystem anmeldet. Nach der ersten erfolgreichen Anmeldung wird das Passwort verschlüsselt.

SboLicenseServer

Name des Servers auf dem der SAP Business One License Server installiert ist.

SboUser

Geben Sie den Benutzer an, mit dem sich er CIF Monitor an der SAP Business One Datenbank (Firma) anmeldet.

Beachten Sie, dass diesem Benutzer mindestens eine Limited Access Lizenz zugeordnet ist.

SboPassword

Geben Sie das Passwort an, mit dem der CIF Monitor sich an der entsprechenden SAP Business One Firma anmeldet. Nach der ersten erfolgreichen Anmeldung wird das Passwort verschlüsselt.

SboLanguage

Geben Sie die Sprache an, mit der der CIF Monitor Meldungen ausgibt. Der Sprachcode entspricht ISO 2-stellig

DatabaseType

Geben Sie den Typ der Datenbank an, an der sich der CIF Monitor anmeldet. Gültige Werte sind zur Zeit: MSSQL_2012, MSSQL_2014, MSSQL_2016, MSSQL_2017, MSSQL_2019, HANA

CreateMissingHeaderItem

Das Feld ist obsolete und wird nur aus Gründen der Abwärtkompatibilität aufgeführt.

CreateMissingLineItem

Das Feld ist obsolete und wird nur aus Gründen der Abwärtkompatibilität aufgeführt.

ProcessingInterval

Das Feld ist obsolete und wird nur aus Gründen der Abwärtkompatibilität aufgeführt.

DatabaseName

Geben Sie den Namen der Datenbank an, mit der sich der CIF Monitor verbinden soll.

FileMappingType

Kundenindividueller Wert, der von SMS vergeben wird und die Art des Daten-Mappings kennzeichnet.

Installation

Entpacken Sie die Zip-Datei und legen Sie das entpackte Verzeichnis an einen geeigneten Speicherort. Benennen Sie den Order um in z.B, “SBO.CIF_Datenbankname”. Halten Sie den Ordnernamen konstant auch wenn Sie auf ein aktuelleres Release updaten. Dadurch entfällt eine Neudefinition des erstellten Dienstes.

Konfigurieren Sie diese Anwendungen, indem Sie die entsprechende Datei *.exe.config im selben Ordner anpassen.

Installieren Sie den entsprechenden Dienst mit dem Aufruf von SBO.SRV.exe mit Administratorrechten.

Export von Zeichnungsdaten aus dem CAD / PDM Systems

Import von unterschiedliche Stücklisten Typen in SAP Business One

Im SBO.PRD Produktdatenmanager wird unterschieden in Standardstücklisten und sog. Schattenstücklisten. Standardstücklisten werden, wenn nichts anderes angegeben ist, bevorzugt im ERP System verwendet, wie z.B. in der Materialbedarfsplanung, der Fehlteileliste oder dem Erstellen von Produktionsaufträgen.

Schattenstücklisten sind inhaltlich abweichende Material und Arbeitsplanstrukturen eines Artikels, die je Verwendungszweck folgende Typen aufweisen können (siehe auch Fenster: Produktdaten-Manager) :

  • Entwicklngsstückliste

  • Produkthistorie

  • Alternative

Datenformate

Sie können die Datenexporte aus dem CAD- bzw. PDM System in folgenen Dateiformaten definieren.

  • XML Datei

  • CSV Datei

Dokumentieren Sie die Datenstruktur und überlassen Sie diese der SMS, damit das Mapping vorbereitet werden kann.

Datenbank Tabellen

Alternativ kann dem CIF Monitor auch der Zugriff direkt auf die vom CAD- bzw. PDM System verwendeten Datenbanksystem gewährt werden.
Dokumentieren Sie die Zugriffsdaten sowie die zu verwendende Datenstruktur mit Tabellen und Spaltennamen und überlassen Sie die Dokumentation der SMS, damit das Mapping vorbereitet werden kann.

Speicherorte der exportierten Dateien

Legen Sie ein Dateiverzeichnis an, in welches das CAD- bzw. PDM-System Zeichnungsdateien exportiert an.

Geben Sie dieses Verzeichnis im SAP Business One Fenster CIF-Monitor an.

Dateipfad des Exports

Im festgelegten Dateiverzeichnis legt der CIF-Monitor beim ersten Start folgende Unterverzeichnisse an:

Archive: In diesen Ordner werden erfolgreich verarbeitete Dateien verschoben.

  • InvalidFiles: In diesen Ordner werden Dateien verschoben deren Datenstruktur akzeptiert wurde, welche jedoch beim Daten-Mapping zu Fehlern geführt haben.

  • ObsoletFiles: Dateien, der Dateityp ungültig ist oder deren Datenstruktur nicht erkannt wurde, werden in diesen Ordner verschoben.

  • Work: Um Konflikte mit Dateisperren zu vermeiden, welche durch die Verarbeitung der beteiligten Systeme entstehen können, werden nur Dateien verarbeitet die der CIF Monitor in dieses Verzeichnis verschieben kann. Nach der Verarbeitung wird die Datei, ja nach Ergebnis in den Ordner Archiv, InvalidFiles oder Obsolete Files verschoben. Zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Verarbeitung einer Datei sollte demnach auch nur eine Datei im Work Ordner vorhanden sein.

Nach der Verarbeitung von Zeichnungsdaten im angegebene Netzwerkpfad enthält dieser keine Dateien mehr, sofern zwischenzeitlich kein neuer Export aus dem CAD bzw. PDM System erfolgt ist.

Objekte für den Export

Sie können folgende Definition für Geschäftsobjekte in den Exportdateien vornehmen:

Einzelne Artikel

Es werden Artikelstammdaten in SAP Business One hinzugefügt oder geändert.

Baugruppe

Wenn Sie einzelne Baugruppen exportieren (bevorzugte Methode), werden in SAP Business One Stücklisten im Produktdatenmanager hinzugefügt oder geändert.

Baugruppenstruktur

Sie können auch Baugruppen in strukturierter Form exportieren (Strukturstückliste), es werden dann die einzelnen Baugruppen der Struktur in SAP Business One als Stücklisten im Produktdatenmanager hinzugefügt oder geändert.

Mapping und Verarbeitungslogik von exportierten Zeichnungsdaten

Nachfolgend finden Sie die Datenstruktur mit welcher Stücklisten im Produktdatenmanager von SAP Business One erstellt oder aktualisiert werden. Diese Informationen dienen der Orientierung damit Sie sich mit der Mapping-Logik vertraut machen können.

Datentypen und Felder beim Export

Felder für den Stücklistenkopf

string ItemCode (obligatorisch)

Enthält die Artikelnummer der Baugruppe.

string Type (optional, Unterlassungswert ist STD)

Enthält den Stücklistentyp, STD = Standardstückliste, CHG = Entwicklungssückliste, ALT = Alternativstückliste, HST = Produkthistorie

int Index (optional, Unterlassungswert ist -1)

Fortlaufender Index zum Stücklistentyp. Der Wert ist -1 bei einer Standardstückliste.

int Series (optional)

Enthält die ID der Belegnummerierung für den Artikelstamm des Stücklistenkopfes. Diese wird verwendet, wenn eine neue Artikelnummer automatisch bei der Stammdatenanlage vergeben werden soll.

int PriceList (optional)

Enthält die Nummer der Preisliste des Artikelstammes der in den Produktdatenmanager in SAP Business One übernommen wird. Diese Preisliste enthält die Preise mit der eine Baugruppe hinsichtlich der Preisstruktur überprüft werden kann (Einzelkostenkalkulation).

int ItemsGroupCode (optional)

Enthält die Nummer der Artikelgruppe des Artikels des Stücklistenkopfes.

double Quantity (obligatorisch)

Enthält die Basismenge der Stückliste. Diese hat die Funktion eines Faktors, der die Menge der Stücklistenkomponenten repräsentiert.

double ItemInventoryWeight (optional)

Gewicht der Baugruppe (als Gewicht im Lager) gem. der Einstellung “Standard Gewichtseinheit” in den Allgemeinen Einstellungen, Reiter Anzeige von SAP Businesss One.

double ItemSalesWeight (optional)

Verkaufsgewicht der Baugruppe .

double ItemPurchaseWeight (optional)

Einkaufsgewicht der Baugruppe

string Surface (optional)

Textliche Beschreibung einer Oberfläche (Oberflächenbehandlung)

double ItemLength (optional)

Längenmaß der Baugruppe in mm.

double ItemWidth (optional)

Breitenmaß der Baugruppe in mm.

double ItemHeight (optional)

Höhenmaß der Baugruppe in mm.

int VolumUnit (optional)

Nummerische ID der Volumenmaßeinheit in SAP Business One

string Drawing (obligatorisch)

Enthält die Zeichnungsnummer der Baugruppe

string Revision (optional)

Enthält die Revisionsnummer der Baugruppe

string DrawingIndex (optional)

Enthält den Zeichnungsndex

DateTime DrawingDate (optional)

Enthält das ursprüngliche Datum der Zeichnungserstellung

DateTime DrawingUpdateDate (optional)

Enthält das aktuelle Änderungsdatum der Zeichnng

string Released (optional, Unterlassungswert = Y)

Enthält das Kennzeichen, ob die Stückliste (inkl. Artikel) in SAP Business One freigegeben wird. Gültige Werte sind Y = Ja, N = Nein.

bool CopyIndicator (optional, Unterlassungswert = true)

Enthält das Kennzeichen, wie das Feld “Berücksichtigen bei Stücklistenstruktur kopieren” im Produktdatenmanager gesetzt werden soll.

bool CreateProductionOrder (optional, Unterlassungswert = true)

Enthält das Kennzeichen, wie das Feld “Berücksichtigen bei Produktionsauftragsstruktur erzeugen” im Produktdatenmanager gesetzt werden soll.

bool EngineeringReleased (optional)

Enthält das Kennzeichen, wie das Feld “Konstruktionsfreigabe automatisch erteilen” im Produktdatenmanager gesetzt werden soll.

bool WorkPreparationReleased (optional)

Enthält das Kennzeichen, wie das Feld “Arbeitsvorbereitungsfreigabe automatisch erteilen” im Produktdatenmanager gesetzt werden soll.

string CADRefId (optional)

Enthält eine ID, die eine im CAD System entstandene eindeutige ID einer Zeichnng an den Produktdatenmanger zu Informationszwecken übergibt.

bool IsPhantom (optional, Unterlassungswert = false)

Gibt an, wie das Feld “Phantomartikel“ im Artikelstamm der Baugruppe gesetzt werden soll.

string TreeType (optional, Unterlassungswert = P)

Gibt an, mit welchem Stücklistentyp eine Stückliste in SAP Business One angelegt werden soll. Gültige Werte sind: P = Produktionsstückliste , A = Montagestückliste, S = Verkaufsstückliste, T = Vorlagenstückliste.

string StandardRouting (optional)

Gibt die Nummer des Artikels für eine Produktdatendefinition an, welche ausschließlich Arbeitsfolgen enthält. Diese Artikelnummer wir in die Produktdaten der Baugruppe in SAP Business One übernommen und bei der Erstellung eines Produktionsauftrages automatisch als Arbeitsplan aufgelöst.

bool AllowBoMAdd (optional, Unterlassungswert = true)

Gibt an, ob eine Stückliste in SAP Business One automatisch angelegt werden soll, wenn diese noch nicht existiert. Ist der Wert false wird eine Fehlermeldung ausgegeben (SAP Business One gilt dann als führendes System für die Nummernvergabe).

bool AllowBoMUpdate (optional, Unterlassungswert = true)

Gibt an, ob eine Stückliste in SAP Business One automatisch geändert werden soll. Ist der Wert false, wird diese Baugruppe in SAP Business One nicht aktualisiert.

int UserSign (optional)

Gibt die interne ID aus dem Benutzerstamm von SAP Business One an, mit dem die Stückliste und der Artikel hinzugefügt oder geändert werden soll.

Ausnahmemeldungen beim Mapping

Bei der Definition der Mapping Logik können Warn- oder Fehlermeldungen frei definiert werden. Diese werden im Fenster “CIF Monitor” von SAP Business One im Reiter “Nachrichten” angezeigt. Ebenfalls können Sie in diesem Fenster die Lebenszeit von Warn- oder Fehlermeldungen in der Anzahl von Tagen bestimmen. Ist eine Nachricht älter als die vorgegebene Lebenszeit, wird diese automatisch gelöscht.

Alarmmeldungen

Es ist ebenfalls möglich Warn- oder Fehlermeldungen als Alarmmeldungen in SAP Business One auszugeben.

Retry

Beim Export von Daten aus dem CAD- / PDM-System kann es vorkommen, dass sich einzelne Exporte nicht exakt an den zetlichen Verlauf halten. Z.B. kann es vorkommen, dass zuerst eine Baugruppendefnition exportiert wird und dann erst der Export der die einzelnen Artikel beschreibt. In solch einer Situation kann es beim aktualisieren eine Baugruppe (Stückliste) in SAP Business One passieren, das Fehlermeldungen erzeugt werden, weil ein verwendeter Artikel nicht in SAP Business One vorhanden ist. Solche Fälle können beim Mapping abgefangen werden, indem eine Exportdatei erneut in den Ursprungspfad des Dateisystems zurückgestellt wird. Somit kann mit den nächsten Import-Intervall die zeitliche Reihenfolge eingehalten werden. Wird eine Exportdatei erneut in den Exportpfad zurückgestellt, erhält diese den Hinweise “Retry” im Dateinamen.

Felder für die Stücklistenposition

int VisOrder (optional)

Enthält die Sortierfolge der Stücklistenzeile beginnend mit 0. Wird dieser Wert nicht angegeben werden, ist die Eingangsreihenfolge maßgeblich.

string ItemCode (obligatorisch)

Enthält die Artikelnummer der Stücklistenkomponente

string Warehouse (optional)

Enthält die Angabe des Lager-Codes on SAP Business One. Dies ist später das Lager, aus dem das Material für die Produktion entnommen werden soll. Wird der Wert nicht angegeben, wird das Standardlager des Artikelstammes verwendet.

int Series (optional)

Enthält die ID der Belegnummerierung für den Artikelstamm der Stücklistenkomponente. Diese wird verwendet, wenn eine neue Artikelnummer automatisch bei der Stammdatenanlage vergeben werden soll.

int PriceList (optional)

Enthält die Nummer der Preisliste des Artikelstammes der in den Produktdatenmanager in SAP Business One übernommen wird. Diese Preisliste enthält die Preise mit der eine Baugruppe hinsichtlich der Preisstruktur überprüft werden kann (Einzelkostenkalkulation).

double Quantity (obligatorisch)

Enthält die Menge der Stücklistenkomponente im Verhältnis zur Basismenge der Baugruppenmenge.

string UoM (optional)

Enthält die Maßeinheit der Menge.

double ItemWeight (optional)

Gewicht der Komponente pro eine Einehit (als Gewicht im Lager) gem. der Einstellung “Standard Gewichtseinheit” in den Allgemeinen Einstellungen, Reiter Anzeige von SAP Businesss One.

double ItemLength (optional)

Längenmaß der Komponente in mm.

double ItemWidth (optional)

Breitenmaß der Komponente in mm.

double ItemHeight (optional)

Höhenenmaß der Komponente in mm.

string Surface (optional)

Textliche Beschreibung einer Oberfläche (Oberflächenbehandlung)

string RawMaterial (optional)

Gibt an, dass diese Stücklistenkomponente eine Rohmaterialposition ist.

double Length (optional)

Längenmaß in mm als Angabe in einer Rohmaterialposition der Stückliste (Feld RawMaterial = “Y”). Wird nur ein Länenmaß angegeben wird ein Stab-Material angenommen.

double Width (optional)

Breitenmaß in mm als Angabe in einer Rohmaterialposition der Stückliste (Feld RawMaterial = “Y”). Wird das Breitenmaß angegeben ist die Angabe der Länge obligatorisch. In diesem Fall wird angenommen, daß es sich bei der Komponente um ein Flächenartikel handelt (Blech, Platte, Rolle usw.)

int CountOfUnits (optional)

Enthält die Anzahl an Teilen einer Rohmaterialposition (Die Menge der Stücklistenkomponente ist dann die dispositive Summe der Anzahl in der Mengenmaßeinheit).

string Drawing (optional)

Enthält die Zeichnungsnummer der Baugruppe

DateTime DrawingDate (optional)

Enthält das ursprüngliche Datum der Zeichnungserstellung

DateTime DrawingUpdateDate (optional)

Enthält das aktuelle Änderungsdatum der Zeichnng

string Version (optional)

Enthält das aktuelle Versionsnummer der Zeichnng

string Released (optional)

Gibt an, ob der Artikel dieser Komponente auf freigegeben eingestellt wird oder nicht. Gültige Werte sind Y = Ja, N = Nein. Der Unterlassungswert ist Y.

string DrawingPosition (optional)

Gibt einen Wert an , der die Komponentenposition in der Zeichnung bestimmt.

Phantomartikel (Pseudobaugruppen)

Geben Sie an, ob es sich bei dem Artikel um einen Phantomartikel in Produktion handelt. Ein Phantomartikel stellt eine Unterebene in der Stückliste dar und ist im Bestand nicht wirklich vorhanden. Er wird dazu verwendet, die Stückliste zu vereinfachen. Obwohl der Phantomartikel in der Stückliste angezeigt wird, werden bei der Übernehme der Stückliste in den Produktionsauftrag anstelle des Phantomartikels die Komponenten angezeigt, die für die Herstellung des Phantomartikels benötigt werden.

Ein Artikel kann in den Artikelstammdaten als Phantomartikel definiert werden.

Phantomartikel sind nur in Produktionsstücklisten zulässig.

Um einen Artikel als Phantomartikel zu definieren, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Der Artikel wird nicht in Vorgängerbelegen oder Buchungen verwendet (z. B. Kundenaufträge, Bestellungen, Rechnungen, Lieferungen oder Fertigungsaufträge).

  • Die Mengen Auf Lager, Bestätigt und Bestellt des Artikels sind 0.

  • Der Artikel ist nicht Teil einer Stückliste.

Wenn der Artikel, den Sie als Phantomartikel definieren möchten, eine Komponente oder ein übergeordneter Artikel einer Stückliste ist, müssen Sie die Stückliste identifizieren, die den Artikel enthält, und müssen den Artikel aus der Stückliste entfernen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in SAP-Hinweis 1325861.

Rohmaterialpositionen

Das Kennzeichen gibt an, ob der Artikel technisch ein Rohmaterial ist. Rohmaterialien sind Bleche, Platten, Stäbe, Längenmaterial. Das Kennzeichen steuert die Funktionalität der Rohmaterialposition im Produktdatenmanager.

In einer Produktdatenmanager-Zeile können Sie einen Artikel nur dann als Rohmaterial kennzeichnen, wenn im Artikelstamm das Kennzeichen aktiv ist.

CAD-Benutzer-Mapping

Die Benutzerdefinition im CAD / PDM System weicht i.d.R. von der Definition der Benutzer in SAP Business One ab. Hierzu kann ein Mapping der Benutzer erreicht werden, indem Sie ein benutzerdefiniertes Feld dem SAP Business One Benutzerstamm hinzufügen und dort am SAP Business One Benutzer den zugehörigen CAD / PDM Benutzer eintragen.
Beim Mapping der Zeichnungsdaten kann dann der SAP Benutzer korrekt ermittelt werden.


Die Änderungshistorie von Artikeln und Stücklisten kann bei einem Mapping der Benutzerdaten dann korrekt zugeordnet werden.

Die Zustellung von Alarmmeldungen in SAP Business One erfolgt dann ebenfalls korrekt zum jeweiligen Benutzer.

Import von Zeichnungsdateien in SAP Business One

Ausnahmemeldungen beim Import

Weiterverarbeitung von importierten Zeichnungsdaten in SAP Business One

Nachfolgende Links enthalten weiterführende Informationen, wie importierte Zeichnungsdaten weiterverarbeitet werden können.

Stücklisten aus CAD Import prüfen

Produktionsaufträge aus PDM aktualisieren